Akkus

Grundsätzlich haben Verbraucher fast immer die Wahl zwischen Batterien (Primärzellen) und wiederaufladbaren Akkus (Sekundärzellen). Doch wann ist welcher Zelltyp der richtige – und auch innerhalb der verschiedenen Gruppen gibt es Unterschiede, die bei den Akkus besonderen Einfluss haben, denn: Das richtige Aufladen kann die Lebensdauer der Akkuzelle verlängern, und umgekehrt. Wer demnach ein wenig Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Akkus sein Eigen nennen kann, weiß auch um die Besonderheiten – und hat so am meisten von den wiederaufladbaren Energielieferanten. Weiterlesen...

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Grundsätzlich haben Verbraucher fast immer die Wahl zwischen Batterien (Primärzellen) und wiederaufladbaren Akkus (Sekundärzellen). Doch wann ist welcher Zelltyp der richtige – und auch innerhalb der verschiedenen Gruppen gibt es Unterschiede, die bei den Akkus besonderen Einfluss haben, denn: Das richtige Aufladen kann die Lebensdauer der Akkuzelle verlängern, und umgekehrt. Wer demnach ein wenig Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Akkus sein Eigen nennen kann, weiß auch um die Besonderheiten – und hat so am meisten von den wiederaufladbaren Energielieferanten. Weiterlesen...

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Chemische Systeme in Akkuzellen

Wie bei den Batterien werden auch Akkus mit unterschiedlichen chemischen Systemen im Inneren gebaut. Insgesamt gibt es 16 verschiedene Akkutypen, die für unterschiedliche Einsatzgebiete entwickelt wurden. Darunter jedoch zahlreiche, die im Haushalt oder privaten Gebrauch nicht genutzt werden – einfach, weil sie zu leistungsstark (und damit überdimensioniert) sind und teuer sind. Auch der Nickel-Kadmium-Akkus zählt zu diesen 16 Akkutypen. Gebaut wird er allerdings nicht mehr, da Kadmium hochgiftig ist und deshalb weder produziert noch verkauft werden darf – und das ist auch gut so. Auf www.cmoosbrugger.at konzentriere ich mich deshalb auf diese beiden Akkumulatorentypen:

  • Nickel-Metallhybrid-Akkus: Das chemische System besteht hier (wie der Name schon sagt) aus Nickel und einem Metallhybrid. Pro Zelle schaffen die kleinen Energielieferanten eine Spannung von 1,2 Volt (auch eine Parallelschaltung ist möglich, um höhere Spannungen zu erreichen). Abhängig von der Größe unterscheiden sich hier auch die Kapazitäten – Akkus der Größe AA (Mignon) weisen Kapazitäten von bis zu 2.700 mAh auf, bei AAA-Größen (Micro) sind es immerhin noch 1.100 mAh.
  • Lithium-Akkus: Lithium-Akkus sind wohl die modernste und leistungsstärkste Akkuform für den Haushalt. Hier finden wir eine Nennspannung von 3,6 Volt für ganz „einfache“ Mignon-Zellen mit einer Kapazität von 800 mAh.
  • Bleigel Akkus und AGM Akkus: Eine etwas speziellere Form von Akkus finden wir im Bereich der Bleigel und AGM Akkus. Die Elektroden bestehen hier aus Blei beziehungsweise Bleidioxid, die in einem Schwefelsäure-Elektrolyt gelagert werden. „Normale“ Bleiakkus beschreiben dabei die offene Bauform. Bei AGM Akkus, bei denen die Säure in einem Fließ eingeschlossen ist, sprechen wir von geschlossenen Systemen.

Akkus – wo werden sie eingesetzt?

Abhängig vom chemischen System wird auch das Einsatzgebiet der Akkus festgelegt, wobei Überschneidungen durchaus möglich sind. Nickel-Metallhybrid-Akkus sind aufgrund des günstigen Preises und der Leistungsfähigkeit vor allem in haushaltsüblichen Geräten anzutreffen, beispielsweise in:

  • LED-Leuchten
  • Festnetztelefonen
  • Fernsteuerungen

Die Nutzung von Lithium-Akkus muss sich schon eher „lohnen“, denn: Der Kaufpreis ist höher – dafür ist die Leistungsfähigkeit ebenso hoch, weshalb Lithium-Akkus immer bei Geräten mit hohem Energiebedarf eingesetzt werden, beispielsweise:

  • Profitaschenlampen
  • Tablets
  • Digitalkameras
  • Tragbare Spielekonsolen

Bleigel Akkus treffen wir vor allem im Auto an – auch, wenn man sie unter dem Begriff Starterbatterie kennt, so handelt es sich hier dennoch um einen Akku. Auch AGM Akkus kommen im Kfz zum Einsatz. Vor allem dann, wenn der Einbau des Akkus lageunabhängig erfolgen muss – das ist beispielsweise in Wohnmobilen als Energielieferant für die „Einrichtung“ oft der Fall – so kommen AGM Batterien zum Einsatz, da sie aufgrund des geschlossenen Systems auslaufsicher sind.

Akkus sind immer dann perfekt, wenn eine handelsübliche nicht-aufladbare Batterie keine (effiziente) Alternative ist und die Geräte immer wieder auf- und entladen werden, beispielsweise als Energielieferant von Kraftfahrzeugen oder schnurlosen Festnetztelefonen mit Aufladebasis. Die Aufladefunktion bedeutet zusätzlich eine geringere Umweltbelastung – ein Faktor, der heutzutage nicht zu unterschätzen ist. Ob der Akku für Ihre Zwecke geeignet ist? Das können Sie ganz einfach herausfinden: Sie erreichen mich unter der Telefonnummer +43 (0) 5635 30 655 oder per E-Mail an info@cmoosbrugger.at.

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