iPhone Akku Laufzeit verlängern mit diesen 9 Tipps

Ein Smartphone, wie das Apple iPhone hat viel auf dem Kasten. Im Inneren arbeitet ein starker Prozessor, das Display ist hochauflösend, die Grafik in Spielen bombastisch und die Nutzungsmöglichkeiten sind dank 3G und LTE auch unterwegs vielfältig – das alles hat jedoch seinen Preis: Die Akkulaufzeit beschränkt sich abhängig vom Nutzerverhalten im schlimmsten Falle auf wenige Stunden. Es sei denn, der Nutzer kennt die größten Stromfresser des Geräts und schaltet sie ab.

Das iPhone ist heute eines der beliebtesten Smartphones auf dem Markt – kein Wunder, denn die Funktionsvielfalt ist groß, die Technik stark und ausgereift. In puncto Akkulaufzeit ist das iPhone jedoch (genau wie die Konkurrenz) keine Glanzleistung: 

Wer das Smartphone für mehr nutzt als Telefonieren und SMS schreiben, der sollte immer darauf achten, dass die nächste Steckdose ganz in der Nähe ist – oder die großen und vor allem unnötigen Stromfresser abschalten, die sich in folgende Gruppen einteilen lassen:

  1. Display und Grafik
  2. Apps
  3. Dienste

Alle drei Gruppen bietet großes Akku-Sparpotenzial, das mit wenigen Handgriffen in den Einstellungen des Smartphones ausgenutzt werden kann.

Display & Grafik: Helligkeit runterschrauben, Grafikeffekte minimieren

Das Display der neusten iPhone Generation ist so scharf und hochauflösend, wie nie zuvor. Zahlreiche Grafikeffekte zaubern selbst beim bloßen Wechsel von einem Fenster ins nächste hübsch anzusehende Animationen auf den Bildschirm – für die Akkulaufzeit ist das ein großes Problem. Aus diesem Grund sollten Nutzer prüfen, ob es hier nicht auch ein bisschen weniger sein darf:

  • Helligkeitseinstellungen: Für ein optimales Bild reicht in den meisten Fällen eine Helligkeit von 40 Prozent – die vollen 100 Prozent sind nur bei starker Sonneneinstrahlung (und damit verbundenen Spiegelungen) empfehlenswert. Die Auto-Helligkeit kann beim Stromsparen helfen, allerdings kostet auch die ständige automatische Nachjustierung Akkuleistung. 
  • Dynamische Hintergründe: Die animierten Wallpaper, die es seit iOS 8 gibt, sehen gut aus – kosten jedoch wertvolle Akku-Prozente, weshalb hier die Nutzung eines statischen Bilds die bessere Option ist.
  • 3D-Effekt: Die Icons auf dem Home-Bildschirm schwingen bei Bewegungen des iPhones mit, Fenster öffnen sich mit einer dynamischen Animation. Das mag schön aussehen, ausgeschaltet ist der Unterschied jedoch nur marginal. Über den Menüpunkt Bedienhilfe innerhalb der allgemeinen Einstellungen, lassen sich diese Effekte abschalten, um die Akkuleistung zu erhöhen.

Apps: Sie gehören zu den größten Stromfressern

iPhone-Nutzer schätzen vor allem die große App-Auswahl, die für das Apple Smartphone zur Verfügung stehen – doch diese kleinen Programme sind maßgeblich für kurze Akkulaufzeiten verantwortlich. Und das nicht nur während der Nutzung, sondern auch davor und danach:

  • Viele Apps sind im Hintergrund aktiv und ziehen so (teilweise) weiter am Akku.
  • Vor allem Apps, die Ihren Standort abfragen kosten Energie, beispielsweise Navigationsapps.
  • Automatische Aktualisierungen von Apps sind ein zusätzlicher Stromfresser.

Apps machen das iPhone individueller und funktionaler – unnötig viele, sollten jedoch nicht genutzt werden, um den Akku zu schonen. Auch ein manuelles Beenden der Apps kann sich hier anbieten.

Dienste: Geräteortung, Verbindungen und automatische Downloads abschalten

Die vielen Hintergrunddienste, die das iPhone beziehungsweise das Betriebssystem mitbringt, erleichtern die Bedienung, erhöhen den Komfort – und entladen den Akku besonders schnell. Deshalb gilt es, ein gesundes Mittelmaß zu finden, um die Nutzungsdauer zu erhöhen. Besonders diese Funktionen sollten iPhone-Nutzer unter die Lupe nehmen:

  • Geräteortung: Wie bei den Apps erwähnt, saugen Ortungsdienste den Akku schnell leer. Schön ist, dass der Ortungsdienst speziell bei einzelnen Funktionen abgeschaltet werden kann. So bleibt der Ortungsdienst beispielsweise für die Navigation aktiv, bei Fotos oder dem Wetter kann er jedoch unabhängig voneinander abgeschaltet werden.
  • Verbindungen: Standardmäßig sind beim iPhone 3G, WLAN und Bluetooth eingeschaltet, und zwar unabhängig davon, ob Sie sie nutzen oder nicht. Da die Verbindungen jedoch ständig nach Zugängen suchen, sollten Sie sie abschalten, um den Akku zu schonen.
  • Automatische Downloads: Wer Inhalte aus dem Internet herunterlädt, sieht die Prozente besonders schnell purzeln. Automatische Downloads, bei denen Inhalte aus dem App- oder iTunes-Store heruntergeladen werden, sind meist unnötig oder sollten erst dann erfolgen, wenn das iPhone bereits an der Steckdose hängt.

Diese drei Funktionsbereiche saugen den iPhone Akku am stärksten aus – mit wenigen Handgriffen lassen sie sich jedoch deaktivieren, sodass die Laufzeit deutlich erhöht werden kann. Es gilt, eine gesunde Mischung aus Bedienungskomfort und Akkuleistung zu finden, sodass der Blick nicht mehr nur der nächsten Steckdose gilt, sondern bei den wichtigen Dingen im Leben bleibt.


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