Uhrenbatterie kaufen: Einkaufsguide für Uhrenbatterien

Die Armbanduhr ist heute viel mehr als nur ein Anzeiger für Zeit – sie ist ein täglicher Begleiter, ein Schmuckstück und Accessoire, das zu jedem Anlass passt. Dennoch: Die Zeitfunktion ist natürlich das Kernstück. Problematisch wird es erst nach einigen Jahren, wenn sich die Ladung dem Ende neigt, was ist nicht zu vermeiden. Eine neue Batterie kostet nicht die Welt – nur die richtige sollte es sein. Und die finden Sie mit unserem Einkaufsguide für Uhrenbatterien.

Wenn die Zeiger der Uhr plötzlich stehenbleiben, wird es Zeit für eine neue Batterie. Das Uhrenbatterien kaufen ist dank Uhrmachern um die Ecke und Onlineshops wie unserem kein Problem und obendrein auch bei Markenherstellern sehr günstig. Dennoch sollte Sie als Käufer einige Dinge wissen, um die richtige Batterie für Ihre Uhr zu finden. Dazu zählen die folgenden Kriterien:

  • Chemische Zusammensetzung
  • Spannung und Kapazität
  • Größe

Es ist unbedingt notwendig, dass diese Faktoren beim Kauf von Uhrenbatterien berücksichtigt werden, denn: Im schlimmsten Fall wird die Batterie nicht in das Gehäuse passen oder aufgrund einer falschen chemischen Zusammensetzung nicht funktionieren – oder die Uhr sogar beschädigen. Mit diesem Einkaufsguide können sie den Worst Case jedoch ganz einfach vermeiden.

Woher weiß ich, welche Uhrenbatterie die Richtige ist?

Im Normalfall bleiben die Zeiger bei heutigen Armbanduhren einfach von einer auf die andere Sekunde stehen – früher kündigte sich eine leere Batterie durch ein „Nachgehen“ der Zeit an, das ist jedoch nicht mehr Fall. Wenn Sie also auf die Uhr schauen und die Zeiger sich nicht mehr bewegen, wird es Zeit Ihre Bedienungsanleitung herauszuholen und nachzuschauen, welche Uhrenbatterie für Ihr Modell die richtige ist. Dort sollten Sie alle notwendigen Informationen zur chemischen Zusammensetzung, der Spannung und Größe finden.

Sollten Sie die Bedienungsanleitung nicht finden, bleibt nur noch ein Blick auf die Knopfzelle selbst. Dazu müssen Sie das Gehäuse öffnen, um die Batterie in Augenschein zu nehmen. Abhängig von der Uhr sind dafür verschiedene Schritte notwendig, die Sie in unserer Anleitung „Uhrenbatterie wechseln: So geht’s“ nachlesen können. Besonderes Werkzeug oder Know-how brauchen Sie dafür nicht – folgen Sie einfach der Schritt-für-Schritt-Anleitung und schon wissen Sie, welche Batterien Sie benötigen.

Die chemische Zusammensetzung von modernen Uhrenbatterien

Moderne Uhrenbatterien gibt es in Handel mit insgesamt vier verschiedenen chemischen Zusammensetzungen. Zwar werden Sie bei Ihren Einkaufsbummel auch Universalbatterien entdecken, die angeblich als Ersatz für alle anderen Gruppen fungieren – da diese meist jedoch nicht die gewünschten Eigenschaften mitbringen, ist die Lebensdauer oft nur gering, sodass Sie am Ende eher draufzahlen als zu sparen. Greifen Sie deshalb abhängig von Ihrer Uhr auf die folgenden Uhrenbatterie-Typen zurück:

Silberoxid-Zink-Batterien

Silberoxid-Zink-Batterien werden ausschließlich als Knopfzellen produziert und kommenvor allem bei Armbanduhren zum Einsatz. Sie gehören zu den hochwertigsten Batterietypen und sind aufgrund des Silberanteils vergleichsweise teuer. Als Uhrenbatterie sind sie vor allem wegen der gleichbleibenden Spannung geeignet, denn: elektrische Instabilität (also Spannungsschwankungen) könnten das sensible Uhrwerk beschädigen.

Innerhalb der Gruppe der Silberoxid-Zink-Batterien unterscheidet man zwei Typen: die Low-Drain- und die High-Drain-Zellen. Beide können für Uhren genutzt werden, die Low-Drain Variante ist jedoch diejenige mit einer höheren Auslaufsicherheit bei geringerer Strombelastbarkeit, sodass die meisten Armbanduhren mit diesem Typ bestens bedient sind. Besitzt die Uhr jedoch viele weitere Funktionen, die viel Strom benötigen, wäre die High-Drain Batterie die bessere Alternative.

Alkali-Mangan-Batterien

Die Alkali-Mangan-Batterien sind die kostengünstigste Alternative, die Sie finden werden. Allerdings werden Sie für Uhren nur relativ selten genutzt, denn: Die Spannung ist wesentlich unstabiler als es bei Silberoxid-Zink-Zellen der Fall ist.

Das bedeutet, dass die Spannungskurve mit zunehmender Nutzungsdauer leicht abfällt und die Uhr "nachgehen" wird. Wird die Uhr jedoch mit einer Alkalin-Mangang-Batterie ausgeliefert, sollte sie auch durch diesen Typen ersetzt werden. Erkennen lassen sie sich am "LR" der innerhalb der Produktbezeichnung.

Lithium-Mangandioxid-Batterien

Lithium-Mangandioxid-Knopfzellen besitzen die größte Spannung und Lebensdauer – der Kaufpreis ist entsprechend hoch. Im Falle von Armbanduhren werden sie jedoch nur bei sehr großen Modellen verwendet, die mehr "Power" benötigen. Auch hier gilt: Lithium-Mangandioxid-Batterien nur durch identische Knopfzellen ersetzen, da die Uhr sonst eventuell nicht mehr richtig funktioniert. Die Produktbezeichnung für Lithium-Mangandioxid-Zellen beginnt mit einem "CR" oder "DL".

Im Normalfall haben die meisten Uhren also eine Silberoxid-Zink-Batterie an Bord. In allen drei Fällen gilt jedoch die Faustregel: Markenhersteller sind hier den "NoName-Produkten" vorzuziehen, da sie nicht nur eine längere Lebensdauer, sondern auch einen höheren Auslaufschutz des Elektrolyts besitzen – ein paar Tropfen dieses Elektrolyts im Inneren der Uhr können ausreichen, um diese zu zerstören. Selbst ein Fachmann kann dann nichts mehr für Sie tun.

Die richtige Spannung und Kapazität für Uhrenbatterien

Die Spannung ist ein wichtiges Kaufkriterium der Uhrenbatterie. Allerdings müssen Sie sich hier am wenigsten den Kopf zerbrechen, denn: Die Spannung wird mit der chemischen Zusammensetzung definiert:

  • Silberoxid-Zink-Zellen besitzen eine Spannung von 1,55 Volt.
  • Alkalin-Mangan-Zellen besitzen eine Spannung von 1,5 Volt.
  • Lithium-Mangandioxid-Zellen besitzen eine Spannung von 3 Volt.

Auf die perfekte Größe kommt es an

Das Innenleben einer Uhr ist perfekt aufeinander abgestimmt. Jedes einzelne Teil, sei es auch noch so klein, hat den perfekten Platz gefunden, sodass jeder Millimeter effizient genutzt wird. Damit wird klar: Selbst ein Millimeter mehr reicht aus, und schon passt die gerade gekaufte Knopfzelle nicht.

Neben der chemischen Zusammensetzung, der Spannung und der Kapazität ist es also vor allem die Größe, die beim Uhrenbatterie-Kauf das größte Hindernis darstellt. Mit bloßen Augenmaß lassen sich die Millimeterunterschiede nicht erkennen. Es bleibt also nur:

  1. Ein Blick auf die alte Knopfzelle – dort sind die Abmessungen abgebildet. Eventuell ist dafür eine Lupe notwendig.
  2. Ein Blick in die Bedienungsanleitung – dort finden Sie Auskunft zu den Abmessungen der richtigen Knopfzelle.

Entscheidend sind hierbei der Durchmesser und die Höhe der Batterie, die unbedingt korrekt sein müssen, damit die Knopfzelle in seinen Platz passt.

Nun sollten Sie ganz genau entscheiden können, welche Batterie für Ihr Modell das richtige ist. Beachten Sie dabei stets die Angaben zur chemischen Zusammensetzung, der Spannung und Ladung, sowie dem Durchmesser und der Höhe der Knopfzelle – am besten Sie orientieren sich an der Batterie, mit der die Uhr geliefert wurde oder schauen in die Bedienungsanleitung. Das kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

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