Werkzeug-Akku kaufen: Einkaufsguide für Werkzeug-Akkus

Wenn gehämmert, gesägt oder gebohrt wird, schaffen wir es ohne entsprechendes Werkzeug nicht weit. Heutzutage kommen moderne Akku-Geräte zum Einsatz, die kabelloses und damit komfortables Arbeiten sicherstellen. Wichtig ist dabei nur der richtige Akku – wenn die mitgelieferte Energiezelle den Geist aufgeben hat, muss schnell ein neuer her. Unser Einkaufsguide für Werkzeug-Akkus zeigt Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Schrauber, Bohrer, Sägen und Fräsen – sie alle sind heute auch als komfortable Akkuvariante erhältlich, die keine Steckdose benötigt, um in Betrieb genommen zu werden. Dafür muss es kein teures Profigerät werden, denn auch für den Heimbedarf bieten die bekannten Hersteller entsprechende Alternativen.

Der passende Akku wird gleich mitgeliefert, sodass Sie als Käufer keinen Gedanken, an deren Funktionsweise und Charakteristiken verschwenden müssen. Ander sieht es jedoch aus, wenn der Akku bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hat und nicht mehr so zuverlässig arbeitet, wie sm Anfang.

Machen Sie sich nun also auf, um einen neuen Werkzeug-Akku zu besorgen, sollten Sie folgende Merkmale beachten, um die richtige Energiezelle zu kaufen:

  • Welche Akku-Art benötigen Sie? Lithium-Ionen-Technologie oder Nickel-Cadmium-Akku-System?
  • Wie hoch sollte die Spannung sein (in Volt)?
  • Wie groß sollte die Kapazität sein (in Milliamperestunden [mAh])?
  • Passt der Akku überhaupt in Ihr Gerät (Größe und Abmessungen)?

Das sind die vier wichtigsten Kernfragen. Während sich die ersten drei vor allem um die technischen Anforderungen drehen, ist die Größenfragen sehr banal, aber nicht weniger wichtig, denn: Was nützt die perfekte Technik, wenn der Akku nicht passt?

Lithium-Ionen-Technologie, Nickel-Cadmium oder Nickel-Metallhybrid-Akkusystem – die Unterschiede

Moderne Werkzeug-Akkus zeichnen sich durch hohe Lebensdauer und Qualität aus – zumindest ist das bei Markenherstellern der Fall. Man unterscheidet hier 3 gängige Systeme, die aus verschiedenen chemischen Zusammensetzungen bestehen:

  • Lithium-Ionen-Technologie
  • Nickel-Metallhybrid-Technologie
  • Nickel-Cadmium-Technologie

Nickel-Metallhybrid-Akkus sind die kostengünstigere Alternative. Sie entsprechen im Grunde genommen handelsüblichen Batterien, sind jedoch wiederaufladbar, was Ihren Einsatz auch für Werkzeug-Akkus möglich macht. Früher kamen hier auch Nickel-Cadmium-Akkus zum Einsatz. Allerdings ist Kadmium ein giftiges Schwermetall, sodass Batterien und Akkus laut deutschem Batteriegesetz vom 01. Dezember 2009 auch für kabellose Elektrogeräte nicht mehr verkauft werden dürfen. Das gilt allerdings nur beim Verkauf von neuen Werkzeugmaschinen. Ersatzakkus sind nachwievor als Ni-Cd erhältlich.

Im Vergleich dazu gehört die Lithium-Ionen-Technologie zur neusten Akku-Generation. Sie können besonders viel Energie speichern (hohe Kapazität) und sind dennoch vergleichsweise leicht. Wer einen Lithium-Ionen-Akku für sein Werkzeug kauft, muss jedoch ein wenig tiefer in die Tasche greifen.

Kein Betrieb ohne die richtige Spannung

Die richtige Spannung ist auch beim Werkzeug-Akkukauf ganz entscheidend, denn: Jedes Werkzeug benötigt eine bestimmte Anzahl an Volt, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Vereinfacht bedeutet das:

  • Zu wenig Spannung – das Gerät funktioniert nicht
  • Zu viel Spannung – das Gerät funktioniert eventuell, könnte jedoch irreparabel beschädigt werden.

Sie haben hier leider keinen Spielraum, um für die Sicherheit während der Arbeit und die Funktionalität Ihrer Werkzeuge zu sorgen. Schauen Sie deshalb unbedingt in die Bedienungsanleitung, um herauszufinden, welche Spannung Sie für Ihr Werkezeug benötigen. Im Fachhandel finden Sie meist Werkzeug-Akkus mit einer Spannung zwischen 7,2 Volt bis 24 Volt.

Länger kabellos arbeiten – dank mehr Kapazität

Nichts ist ärgerlicher, als ein leerer Akku während der Arbeiten. Liegt kein Ersatzakku parat, ist eine Pause unumgänglich. Um diesen Punkt möglichst weit hinauszuzögern, sollten Sie auf eine ausreichend große Kapazität des Werkzeug-Akkus achten. Grundsätzlich bieten Lithium-Ionen meist mehr Kapazität als Nickel-Cadmium- und Nickel-Metallhybrid-Systeme.

Die handelsüblichen Kapazitäten liegen hier zwischen 1.300 mAh und 3.000 mAh, wobei 1.300 mAh für den Heimgebrauch häufig durchaus ausreichend sind – Akkus mit einer Kapazität von 3.000 mAh sind häufig nur für den Profigebrauch notwendig.

Was nicht passt, wird passend gemacht – aber nicht bei Werkzeug-Akkus!

Als (Hobby-)Handwerker sind Sie es wahrscheinlich gewohnt, selbst Hand anzulegen, um Dinge nach Ihren Wünschen zu formen. Im Falle von Werkzeug-Akkus stoßen Sie jedoch an Ihre Grenzen, denn: Unterschiede zwischen einzelnen Hersteller, machen den Einsatz von Ersatz-Akkus nur möglich, wenn die Größe auf das jeweilige Gerät abgestimmt ist.

So passt ein Bosch-Akku beispielsweise nicht in einen Akkuschrauber von Makita – dennoch müssen Sie nicht immer auf Markenakkus zurückgreifen. Auch genormte Werkzeug-Akkus von (qualitativ hochwertigen) Alternativherstellern können passen – ob das der Fall ist, lässt sich auf der Packung ablesen. Dort werden die entsprechenden Werkzeug-Modelle aufgelistet.

Werkzeug-Akkus machen das Schrauben, Sägen und Fräsen dank kabellosere Technik sehr viel einfacher. Da jedoch kein Akku ewig hält, wird es früher oder später Zeit, einen Ersatz zu besorgen. Um die richtige Entscheidung zu treffen, orientieren Sie sich einfach an unserem Einkaufsguide für Werkzeug-Akkus, der alle wichtigen Punkte enthält – und schon können Sie wieder heimwerken, wie ein Profi.

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